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Die Hugo Rupf Stiftung zeichnet jedes Jahr Nachwuchskräfte aus der Region Ostwürttemberg aus, die über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung verfügen, sich stetig weiterbilden und sich zudem sozial engagieren. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Student der Graduate School Ostwürttemberg berücksichtigt.

Am 28.11.16 übergab Herr Nikolas Palmarini, Vorsitzender der Hugo Rupf Stiftung, im Gästehaus Eisenhof der Firma Voith ein Stipendium an Yusuf Sahan.

Herr Sahan zeichnet sich durch eine beeindruckende berufliche Entwicklung aus. Nach Abschluss von insgesamt zwei Berufsausbildungen, einer zum Blechschlosser und einer zum technischen Zeichner, hat er sein Fachabitur nachgeholt und dann ein Studium im Bereich Allgemeiner Maschinenbau abgeschlossen. Seit 2014 ist Herr Sahan als Projektmanager und Projektingenieur im internationalen Vertrieb mit Schwerpunkt Naher Osten, China und USA bei ERHARD Armaturen / TALIS in Heidenheim tätig. „Durch mein technisches Studium fehlten mir oft die betriebswirtschaftlichen Kompetenzen“, erklärt Herr Sahan. Dies veranlasste ihn dazu im Jahr 2015 das berufsbegleitende MBA-Studium im Bereich General Management an der Graduate School Ostwürttemberg zu beginnen. Studiendekan Prof. Dr. Przybilla von der DHBW in Heidenheim gratulierte dem Stipendiaten und freut sich sehr, dass dieser Werdegang mit dem damit verbundenen außergewöhnlichen Engagement mit einem Preis der Hugo Rupf Stiftung ausgezeichnet wird.

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Alexandra Jürgens, Geschäftsführerin der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen forscht an der Universität Stuttgart über die „Einflussfaktoren des Studienerfolgs von nichttraditionell Studierenden“.

Zur Studienmotivation beruflich qualifizierter Studierender / Warum nehmen beruflich Qualifizierte ein Studium auf?

Häufig berichten Studierende, wie auch Melanie Anstötz in der Diskussionsrunde “beruflich qualifiziert – akademisch erfolgreich” bei Workshop “Diversity im Übergang” an der Hochschule Niederrhein, dass sie das Gefühl hatten noch nicht beruflich angekommen zu sein. Insbesondere in KMUs arbeiten sich beruflich Qualifizierte häufig auf Akademikerstellen hoch und stellen dann fest, dass sie bei einem Arbeitgeberwechsel ohne den formellen Studienabschluss kaum eine Chance haben die erreichte Position beizubehalten bzw. einen beruflichen Aufstieg zu realisieren. Die Befunde meiner Untersuchung bestätigen dass für beruflich Qualifizierte bei der Studienaufnahme neben dem beruflichen Vorankommen an erster Stelle der individuelle Fortbildungswunsch steht. Die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen und des Wissenshorizonts stehen dabei vor dem Ziel ein höheres Einkommen zu generieren oder der Absicherung des Arbeitsplatzes. Ältere Befunde zeigten häufiger den Wunsch nach beruflicher Umorientierung, den Wechsel aus dem bisherigen beruflichen Umfeld in ein gänzlich neues Gebiet. Sicherlich gibt es hier interessante Einzelbeispiele vom Bäckermeister, der nun Medizin studiert. Quantitativ gesehen beobachten wir aber heute eine hohe Fachaffinität zwischen beruflicher Qualifikation und der Studienfachwahl. Das hat Vorteile für die Studierenden, denn sie können ihre berufliche Vorerfahrung besser ins Studium einbringen und sich teilweise auch außerhochschulisch erworbene Kompetenzen auf das Studium anrechnen lassen.

Thumb nandi gerrit

Die „Professoren des Jahres 2016“ stehen fest. Bundesweit nominierten Studierende, Unternehmensvertreter, Professoren-Kollegen und Hochschulmitarbeiter unter www.professordesjahres.de ihre Kandidaten. Mehr dazu finden Sie auf der Seite der DHBW Heidenheim




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