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Motivationsspritze und Erfahrungen durch MBA-AlumniDie Graduate School Ostwürttemberg ist ins neue Semester gestartet

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„Ihr Leben wird sich entscheidend verändern“ – das war die zentrale Botschaft der zahlreichen Begrüßungen und Willkommensreden für die neuen Studierenden, die jetzt an der Graduate School Ostwürttemberg ihr berufsbegleitendes Masterstudium General Management oder Wirtschaftsingenieurwesen aufgenommen haben.

In der Aula der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim begrüßten Prorektor Prof. Dr. Marcus Hoffmann von der DHBW Heidenheim und Prof. Dr. Ingo Scheuermann als Vertreter der Hochschule Aalen die neuen Masterstudierenden und hießen sie in ihrem neuen Lebensabschnitt herzlich willkommen. Für die „Newies“ der berufsbegleitenden Masterstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und General Management stehen nun zwei lehrreiche und lernintensive Jahre bevor.

Eine Motivationsspritze für den neuen Lebensabschnitt erhielten die Studierenden von Peter Eisen, einem MBA-Alumni. Er begann sein berufsbegleitendes Studium bei der Graduate School Ostwürttemberg 2014 und arbeitet nun bei der Voith Digital Solutions GmbH als Vice President. In seinem Vortrag ging der Alumni vor allem auf ein aktuelles Trendthema ein: die Digitalisierung. „Durch die Digitalisierung entsteht ein gravierender Wandel, der sich durch den rasant anwachsenden Einsatz digitaler Medien und die Vernetzung in der Produktentwicklung und Produktion abzeichnet“, beschrieb Peter Eisen die Bedeutung des Trends, der künftig auch in den Studieninhalten eine größere Rolle einnehmen wird. Danach konnten sich die frisch gebackenen Masterstudierenden bei Fingerfood und Gitarrenmusik kennenlernen und erste Erfahrungen austauschen. Und im Anschluss bot die „Newie meets Oldie“-Party viele weitere Möglichkeiten zum Netzwerken.

42 Master-Absolventen haben ihr Studium erfolgreich gemeistertDie Graduate School Ostwürttemberg verabschiedet seine Absolventen der berufsbegleitenden Masterstudiengänge General Management und Wirtschaftsingenieurwesen feierlich.

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Am Freitag, 30 Juni 2017, war die offizielle Verabschiedung von 42 Master-Absolventen im Voith Ausbildungszentrum in Heidenheim. Die besten unter ihnen erhielten einen Preis für ihre herausragenden Leistungen während des Studiums.

Das Motto der Absolventenfeier war ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Er sagte einst: „Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.“ Mit diesen Worten gratulierten die zahlreichen Redner sowie Moderator Prof. Dr. Volker Beck von der Hochschule Aalen und Studiendekan für den Master Wirtschaftsingenieurwesen den 42 Absolventen und gaben ihnen damit auch gleichzeitig einen guten Rat mit auf den weiteren Berufs- und Lebensweg.

Begonnen hatten die 21 Studierenden des Masterstudiengangs General Management (MBA) und die 21 Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen vor zwei bzw. drei Jahren: „Nach knapp zweieinhalb Jahren hartem Zeitmanagement, intensiven Gruppenarbeiten, seitenweise Skripte und taffen Klausuren haben wir es geschafft, uns parallel zur Arbeit das Wissen eines Masters anzueignen“, beschreiben die beiden MBA-Absolventen Karolin Lacker und Matthias Schorr die Herausforderungen und den Lohn der vergangenen Monate in ihrem Studienrückblick. Der Kollege vom Wirtschaftsingenieurswesen Christoph Lattus bestätigte diese Erfahrungen.

Dass sich die Teilnehmer eines berufsbegleitenden Studiums aber nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterentwickeln, bestätigte auch Ilonka Nussbaumer, Senior Vice President Corporate Human Resources der Voith GmbH bei ihren Geleitworten für die 42 jungen Menschen. Studiendekan für den Master General Management, Prof. Dr. Rüdiger Przybilla, von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Heidenheim, zog seinen Hut für die erbrachten Leistungen und verglich den Master mit den Samurai-Meistern.

Besonders ausgezeichnet wurden an diesem feierlichen Abend die besten Absolventen der beiden Studiengänge: Christine Gerdung und Dominik Seitzer erreichten jeweils die Traumnote 1,0 in ihrem Master Wirtschaftsingenieurwesen und erhielten einen Preis von der Firma Voith. Die Ehrung für den besten MBA-Absolventen Dominik Diemer mit der Note 1,5 übernahm die Kreissparkasse Ostalb. Anschließend nahmen die Absolventen ihre Zeugnisse traditionell in Talaren entgegen und warfen ihre Hüte zum Foto in die Luft. Rund 120 Gäste feierten nach dem offiziellen Festakt im tollen Ambiente des Voith Ausbildungszentrums weiter und genossen ein leckeres Buffet der Voith Gastro sowie die beschwingte Musik des Duos Michelle Labonte und Markus Braun. Ein weiterer Höhepunkt im Programm war die Fotobox im Foyer: Hier konnten die Absolventen mit Familie, Freunden und Kommilitonen schöne und lustige Erinnerungsfotos machen.

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Am 20. Mai traten wir, der Kurs MBA Jahrgang 16 und sechs Alumni, unsere Studienreise nach St. Petersburg zur Polytechnischen Hochschule an. Für viele von uns war es die erste Reise nach Russland.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir an unserem ersten Tag einen Ausflug zum Schloss Petershof unternehmen, um die beachtlichen Palastanlagen zu besichtigen. Anschließend machten wir mit dem Bus eine Stadtrundfahrt um erste Eindrücke zu sammeln.

An unserem ersten Vorlesungstag an der Polytechnischen Universität St. Petersburg erläuterte uns die Dozentin, Prof. Dr. Tatiana Khvatova, geschichtliche Hintergründe über Russland, da diese zum Verständnis der Kultur unabdingbar sind.

In den folgenden Tagen an der Uni beschäftigen wir uns sowohl mit den volkswirtschaftlichen Hintergründen, als auch mit sozialen Aspekten, die die russische Geschäftskultur bestimmen. Dabei lernten wir, wie wir zukünftig mit russischen Geschäftspartnern umgehen sollten und auf welche Dinge Wert zu legen ist.

In einem kurzen Projekt mit russischen Studenten, die während ihres Studiums Deutsch lernen, erarbeiteten wir Präsentationen zum Thema “Misskommunikation zwischen Kulturen”, das wir unserer Dozentin und den Kommilitonen am letzten Vorlesungstag vorstellten.

In einem Vortrag bei der Außenhandelskammer konnten wir zusätzlich Eindrücke sammeln, wie auch deutsche Unternehmen versuchen in Russland Fuß zu fassen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie es gelingen kann in Russland erfolgreiche Standorte aufzubauen.

Bei einer Firmenbesichtigung bei “Bosch Haushaltsgeräte” hatten wir die Möglichkeit die Produktion der Kühlschränke und Waschmaschinen zu besichtigen.

Während unserer gemeinsamen Woche hatten wir zusätzlich zum Programm Zeit uns bei geselligen Abenden und typisch russischem Essen näher kennenzulernen. Für einen international ausgerichteten Master-Kurs wie dem MBA in General Management war jedoch der Kontakt mit der fremden Kultur die wertvollste Erfahrung und wir freuen uns darauf, in den Folgejahren weitere derartige Erfahrungen sammeln zu können.