Im Kurzstudium berufsbegleitend zum Softwareentwickler

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Softwareentwickler und IT-Spezialisten gehören weiltweit zu den Engpassberufen: Ein Schwerpunkt der Transferqualifikation des Bereichs Bosch Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH ist die Softwareentwicklung. Ein Absolvent erzählt:

„Das war kein Zuckerschlecken“, erinnert sich Michael Barth. „Ich habe den einen oder anderen Samstag zum Lernen geopfert.“ Dennoch fand er „die Vorlesungen cool“, sagt er rückblickend und strahlt. Barth war kein gewöhnlicher Student. Der 58- jährige Elektrotechniker arbeitet seit mehr als 30 Jahren beim Zulieferer Bosch. Zwei Jahre ist es her, dass ihm auf dem Weg in die Kantine seine neue Chance begegnete. Auf einem Plakat habe der Zulieferer dafür geworben, Mitarbeiter in der Softwareentwicklung weiter zu qualifizieren. Er bewarb sich und wurde innerhalb von drei Monaten zum Softwareentwickler ausgebildet.

Der Automobilzulieferer Bosch gehört damit zu den Vorreitern hierzulande. Grund ist der technologische Wandel in der Autoindustrie. Zwar will der Konzern auch künftig traditionelle Antriebe entwickeln, der Trend geht aber hin zu Elektrofahrzeugen.

Der Studienalltag lag außerhalb der regulären Vorlesungen. „Man kann es sich als eine Art dreimonatiges Kurzstudium vorstellen, mit Fokus auf Themen, die für Softwareentwickler in der Autoindustrie wichtig sind,“ erläutert Barth. Die Teilnehmer erhielten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat, das bei einem anschließenden Masterstudium angerechnet werden kann.

Der Zulieferer arbeitet unter anderem mit der Hochschule Aalen und ihrem Graduate Campus zusammen. Insgesamt wurden bisher 159 Ingenieure und Facharbeiter in den Bereichen Software und Elektrifizierung qualifiziert. Weiter Kurse sind in Planung.

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(Stuttgarter Nachrichten, 16. Juni 2020; Foto: Bosch)

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